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Biographie

Jan Vogler, Violoncello

Saison 2010/11 - Nicht ohne Zustimmung von PR² classic
verändern. Bitte veraltete Biografien ersetzen.
Seit er sich seinem Instrument verschrieben hat, arbeitet Jan Vogler beständig daran, das Farbspektrum seines Celloklangs auszudehnen und verfeinert im ständigen Dialog mit renommierten zeitgenössischen Komponisten und Interpreten seine musikalische Sprache – mit aller Leidenschaft und immer auch mit dem nötigen Maß Risiko. Die New York Times bewunderte Jan Voglers „lyrisches Gespür“, das Gramophone Magazine lobt seine „schwindelerregende Virtuosität“ und die Frankfurter Allgemeine Zeitung attestiert ihm die Gabe, „sein Cello wie eine Singstimme sprechen lassen zu können“. Jan Vogler ist seit Oktober 2008 Intendant der Dresdner Musikfestspiele und Künstlerischer Leiter des Moritzburg Festivals. Im Februar 2010 begleitete er als Kulturbotschafter Deutschlands den ehemaligen Bundespräsidenten Horst Köhler zu dessen Staatsbesuch nach Korea. 2006 erhielt er den Europäischen Kulturpreis.

In der Saison 2010/11 setzt Jan Vogler seine erfolgreiche musikalische Zusammenarbeit u. a. mit der Pianistin Hélène Grimaud in verschiedenen Duo-Abenden fort. Auch Martin Stadtfeld wird in dieser Saison wieder zu seinen Duo-Partnern gehören, so beispielsweise bei den Thüringer Bachwochen. Mit dem jungen New Yorker Orchester The Knights wird Jan Vogler verschiedene Konzerte in Deutschland spielen, u. a. beim Bonner Beethovenfest und beim Darmstädter Musikalischen Herbst. Im Dezember 2010 steht die Aufnahme von Schumanns Cellokonzert mit den Wiener Philharmonikern für Sony an. Mit dem Singapore Symphony Orchestra ist Jan Vogler auf einer Deutschlandtournee in München, Leipzig, Berlin, Frankfurt und Dresden zu hören. Zu den Orchestern, die ihn in dieser Saison ebenfalls verpflichtet haben, gehören neben anderen auch das mdr Sinfonieorchester Leipzig, das Oslo Philharmonic Orchestra, das Orchestra Filarmonica di Torino, das New Orleans Symphony Orchestra oder das Fort Worth Symphony Orchestra, um einige zu nennen.

Jan Vogler begann seine Karriere als erster Konzertmeister Violoncello in der Staatskapelle Dresden im Alter von 20 Jahren. Diese Position gab er 1997 auf, um sich ganz auf seine erfolgreiche Tätigkeit als Solist zu konzentrieren. Zu deren Höhepunkten zählen ganz sicher die Auftritte mit dem New York Philharmonic, sowohl in New York als auch im Rahmen der Wiedereröffnung der Dresdner Frauenkirche im November 2005 unter Lorin Maazel. Zu den Orchestern, mit denen er bereits gearbeitet hat, zählen u. a. das Boston, Pittsburgh, Montreal und Chicago Symphony Orchestra, das Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks oder das WDR Sinfonieorchester Köln. Jan Vogler spielt ein Cello von Domenico Montagnana 'Ex-Hekking' von 1721.

Jan Voglers Orchesterrepertoire beinhaltet neben sämtlichen bekannten Werken für das Violoncello auch so ausgefallene Stücke wie das Cellokonzert „Dunkle Saiten“ des Komponisten Jörg Widmann, das Jan Vogler gewidmet ist, die Konzerte von Barber, Carter, Graf, Hasse, Bürger oder auch das hochvirtuose Konzert von Michael Haydn. Uraufgeführt hat Jan Vogler im April 2010 sowohl das neue Cellokonzert „Ubi est Abel frater tuus?“ des armenischen Komponisten Tigran Mansurian als auch ein Doppelkonzert für Violine und Violoncello vom US-amerikanischen Komponisten John Harbison und im Mai 2010 das Cellokonzert „Lieder von einer Insel“ von Udo Zimmermann.

2003 begann Jan Voglers erfolgreiche Aufnahmetätigkeit bei Sony Classical. Früchte dieser Kooperation sind u. a. die Aufnahme des Cellokonzerts von Dvořák mit dem New York Philharmonic unter David Robertson, Strauss‘ Don Quixote und Romanze mit der Sächsischen Staatskapelle unter Fabio Luisi sowie zwei Mozart-Einspielungen mit Künstlern des Moritzburg Festivals (ECHO Klassik 2006). Für seine CD „My Tunes“ (2007) hat Vogler Encores für Sony eingespielt, und im selben Jahr wurde „Concerti Brillanti“, seine Aufnahme frühklassischer Cellokonzerte mit dem Münchener Kammerorchester und Reinhard Goebel veröffentlicht. 2008 folgte „Tango!“, mit Tango-Kompositionen für verschiedene Besetzungen, aufgenommen mit Künstlern des Moritzburg Festivals. 2009 veröffentlichte Sony die CD „Experience“, aufgenommen mit dem New Yorker Orchester The Knights, mit Werken von Schostakowitsch (Cellokonzert Nr. 1 u.a.) und Jimi Hendrix. Im Herbst 2009 erschienen Bach-Sonaten mit Martin Stadtfeld und im Januar 2010 die zweite CD mit den Knights, auf der Jan Vogler mit Dvořáks Waldesruh zu hören ist. In Fortsetzung der ersten CD erschien im Juni 2010 „My Tunes 2“.